MIT DEM AF-S NIKKOR 300MM F/4.0E PF ED VR IN DEN SCHWEIZER ALPEN

Freitag, 11. November 2016

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Der Hauptsitz von Nikon in Tokyo ist auf Nikon Ambassador Robert Bösch zugegangen und hat ihn beauftragt Bilder für die Produkteinführung des NIKKOR 300mm 1:4,0 Objektivs zu erstellen. Als einer der ersten Fotografen überhaupt hatte er so die Gelegenheit das Objektiv unter realen Bedingungen einzusetzen. Er erzählt uns über seine Eindrücke.

Bild: Robert Bösch, Nikon D750, AF-S NIKKOR 300mm f/4.0 E PF ED VR, 1/2000s, f/4.5, ISO 200

Schon in der Vergangenheit hast du Bilder für globale Produkteinführungen wie für die Nikon D300S und für die Nikon D7100 erstellt. Im Herbst 2014 durftest du dann das neue NIKKOR 300mm f/4.0 schon vor der Veröffentlichung eine Woche lang intensiv einsetzen. Wie waren die Vorgaben?

Die Themen waren sehr vielseitig. Die Vorschläge für die Umsetzung wurden mir überlassen. Unter anderem wollten sie Bilder von Landschaften, Sportszenen, Eisenbahnen und Wildtieren. Ich machte mich dann auf die Suche nach der passenden Location.

Was waren die Herausforderungen, um einen geeigneten Ort für diese Aufnahmen zu finden?

Die Sportbilder musste ich besonders gut planen: Ich brauchte viel Platz für den nötigen Abstand zwischen Kamera und Athleten. Einerseits ist die Einschränkung auf nur eine lange Brennweite eine Herausforderung, denn manche Motive sind damit sehr schwierig umzusetzen. Andererseits empfand ich diese Einschränkung als Inspiration und war begeistert von den neuen Blickwinkeln, die sich durch die lange Brennweite eröffneten.
Um Steinböcke vor die Linse zu bekommen, musste ich mich mehrmals auf die Suche machen. In der Tierfotografie kann man nicht alles beeinflussen und braucht viel Geduld. Schliesslich fand ich dann doch eine Steinbockkolonie. Für diese Bilder war die lange Brennweite natürlich ideal!

Bild: Robert Bösch, Nikon D750, NIKKOR f/4.0, AF-S NIKKOR 300mm E PF ED VR, 1/4000s, f/4, ISO 200

Bild: Robert Bösch, Nikon D750, AF-S NIKKOR 300mm f/4.0 E PF ED VR , 1/1250s, f/5.6, ISO 200

Und was war dein Eindruck von dem neuen NIKKOR 300mm f/4.0 Objektiv?

Da ich sehr oft in den Bergen unterwegs war, beeindruckte mich vor allem die kompakte Bauweise des Objektivs. Zusammen mit der Nikon D750 ist es ideal für Outdoor Fotografie. Für ein 300mm Objektiv ist es extrem leicht. Zudem begeistert mich die Qualität sehr. Das Objektiv ist über den ganzen Bildbereich – sogar mit offener Blende – gestochen scharf. Der Autofokus arbeitet schnell und der Bildstabilisator ist eine grosse Hilfe. Auch die Beschränkung auf nur eine Brennweite gefällt mir ausserordentlich gut, da sie die Kreativität fördert. Zudem mag ich die Kompression und die Bildwirkung, welche das 300mm Teleobjektiv erzeugt.

Bild: Robert Bösch, Nikon D750, AF-S NIKKOR 300mm f/4.0 E PF ED VR, 1/500 sek., f/4, ISO 400

Bild: Robert Bösch, Nikon D750, AF-S NIKKOR 300mm f/4.0 E PF ED VR, 1/1000s, f/4, ISO 400

Wem würdest du das neue NIKKOR 300mm f/4.0 empfehlen?

Ich empfehle es allen Fotografen, die viel zu Fuss unterwegs sind und keinen Assistenten zum Tragen haben. Für Reise-, Landschafts- oder Outdoor-Fotografen ist das neue NIKKOR 300mm f/4,0 die perfekte Wahl.

Bild: Robert Bösch, Nikon D750, AF-S NIKKOR 300mm f/4.0 E PF ED VR, 1/800s, f/4, ISO 200

Bild: Robert Bösch 2014, Nikon D750, AF-S NIKKOR 300mm f/4.0 E PF ED VR, 1/320s, f/4.5, ISO 200

Mehr von und über Nikon Ambassador Robert Bösch findet ihr auf seiner Website.

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